Interessengemeinschaft zur Erhaltung einer vielfältigen, einmaligen Landschaft und zur Förderung einer nachhaltigen touristischen Nutzung im Gebiet Frutt-Tannalp-Engstlenalp
 
   
Aus einem Artikel der Jungfrau Zeitung vom 17. Mai 2005
 
Kurt H. Illi über die Chancen und Risiken der Tourismuskooperation diesseits des Brünigs
 
Sehen Sie in der Zusammenlegung der Wintersportgebiete Meiringen-Hasliberg, Melchsee-Frutt und Engelberg-Titlis eine Aufwertung der Destination Schweiz?
Ehrlich gesagt sehe ich in diesem Projekt nicht viel Potenzial. Die drei Gebiete sind zu weit voneinander entfernt. Wie soll eine Familie abends vom Hasliberg wieder zurück nach Engelberg kommen, wenn die Kinder zu müde sind, um Ski zu fahren? In diesem Verbund würde Engelberg den Rahm abschöpfen und für die beiden anderen Partner hiesse es in erster Linie bezahlen. Engelberg hat am meisten Hotels, kann am meisten bieten. Ausserdem ist eine Vergrösserung der Skiregion noch lange nicht das globale Rezept zum Erfolg. Als Hobbyskifahrer merke ich selbst: Es kommt auf mehr an, als nur auf die Anzahl Anlagen.
 
 
 
Kurt H. Illi
Kurt H. Illi gilt als Schweizer "Tourismus-Guru" schlechthin. In seinen 22 Jahren als Tourismusdirektor von Luzern verpasste er der Stadt am Vierwaldstättersee den glamourösen Namen, den sie heute trägt. Dies mit einem "Marketingbudget einer kleinen Boutique in der Altstadt", wie er selbst gerne beteuert. In seinen Anfängen Ende der Siebzigerjahre bis ins zwanzigste Jahrhundert reichten ihm 150'000 Franken pro Jahr aus, um den Marktanteil der asiatischen Gäste von praktisch 0 auf 30 Prozent zu steigern. Seit seinem Rücktritt in der Jahrtausendwende ist er zusammen mit seiner Ehefrau als Selbstständiger tätig. "Perfect Wedding" heisst die Event-Organisation in der Ehepaar Illi Hochzeiten samt Brautstrauss, Limousine und Schloss vermarktet. Fünftausend Paare wechselten unter den Augen Illis bereits ihre Ringe.
 
 
 
 
 
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Engstlenalp

 
Von der Frutt Richtung Abgschütz